Mittelaltermarkt Greven an der Ems

 

Was haben wir uns auf diesen Markt gefreut – nachdem wir den Markt 2 Wochen vorher in Rheine schon nicht ganz so genießen konnten wie gewollt, da der Aufbau des Marktes eher semi-gut war und wir so ziemlich das Ende waren, wo kaum jemand hin kam oder stehen blieb. Außerdem gab es dort schon viele Lücken und eine Menge Lager ohne jeglichen Bezug zum Mittelalter. Trotz allem hatten wir in Rheine ein paar schöne Tage.

Nun aber zum Markt in Greven:

Da ich und mein Freund beide noch bis 17 Uhr arbeiten mussten – naja mein Freund konnte schon eher Feierabend machen, so das als ich gegen 17:40 Uhr pitsch nass nach hause kam, er schon mit dem Packen des Kombis fertig war, kamen wir erst gegen 19:00 Uhr am Gelände an – zum Glück hatte die Ritterschaft von Sollich uns bereits mit angemeldet so das wir durch ein Telefonat mit diesen Leuten bereits wussten wo wir hin sollten. Voller Vorfreude fuhren wir also dort hin – der erste Dämpfer der Vorfreude überkam mich als klar wurde, das wir vor dem Deich aufbauen sollten, also auf dem kleinen Platz direkt am Parkplatz, gegenüber des Schwimmbades. Aber ok, das wird schon schön werden dachte ich und ein paar Besucher werden auch dort hin kommen.
Es gab ein großes hallo und wir begannen mit dem abladen und aufbauen – leider sah ich dabei das mehr oder weniger 10 Meter hinter unserem Zelt der Teilnehmer-Parkplatz begann – so wie das Zelt stand hatten wir einen wunderbaren Blick auf diesen. Es hieß, dass da noch 2 Lager hin kämen, welche dann ja den Blick auf diesen versperren würden.

Gegen 21:00 Uhr war meine Laune dann so richtig im Keller- es kamen keine Lager mehr und das Auto das am weitesten von uns entfernt war stand knapp 3m weg! 20170714_214039 Ich pissig wie ich war, hatte schon keine Lust mehr da zu bleiben – die Zugverbindung hatte ich bereits gecheckt und die war ebenso beschissen wie die Aussicht.
Ausgeglichen, wie ich in solchen Momenten bin, kam meine Tendenz zum Sarkasmus deutlich hervor, was meine Mitmenschen wenig begeisterte.

Zumindest brachte ich die Herren dazu, sich einmal mit den Veranstaltern zu unterhalten. Ich blieb besser im Lager, da ich nicht gerade zu einer menschenfreundlichen Diplomatie neige.

Was kam dabei rum?
Die Autos blieben stehen, die Lücke blieb, jedoch entschuldigte man sich für die Unannehmlichkeiten, was allerdings nichts an der Aussicht änderte.
Wir stellten dann mal eben unser Lager um, zum Glück haben wir ja ein Osebergzelt, mit 4 Mann ist das ja schnell verrückt … also erst mal aus dem weg stellen, Bett dahin wo das Zelt hin sollte dann das Zelt drüber und das Sonnensegel wieder neu angebracht dauerte knapp 20 min und man musste das Elend der Fahrzeuge nicht mehr sehen, außer man saß bei der Ritterschaft, ganz konnten wir uns also den Blick auf den Parkplatz nicht verstellen.20170714_222751
Meine Laune war besser aber nicht gut. Ändern konnte ich aber nichts weiter. Mit interessierten Besuchern rechneten wir dann für das Wochenende auch nicht mehr.

Die Nacht war dann doch ganz gut, sogar ohne Zeltheizung war mir warm. Wachte trotzdem mit Halsschmerzen auf. Aber was soll‘s, Schwund ist ja bekanntlich immer.
Der Markttag begann und wie ich es erwartet hatte, die ersten Besucher kamen, schauten und drehten 5m vor unserem Lager um. Na denn, dachte ich, dann wird das halt mal ein entspannter Markt ohne Publikumsverkehr.
Da hatte ich aber falsch gedacht!
Es dauerte zwar bis zum frühen Nachmittag, allerdings ging es dann richtig los. Noch nie ist es uns passiert, das wir mit alle Mann zusammen standen und erklärten – 2 Leute am Tisch mit der Wolle und dem Nadelgebundenen, einer an der Rüstung – dann kam Mark, der Schreiber der Ritterschaft und der Herzog selbst stand an seiner Rüstung und erklärte dort . Die Besucher standen Schlange – erst bei uns, dann bei der Birka-Rüstung um dann weiter gehen zu können und sich über das Hochmittelalter zu informieren.Zwischenzeitlich standen locker 30 Besucher bei uns am Ende um Fragen zu stellen und auch mal auszuprobieren. Wir brauchten sogar ein Pause-Schild damit wir mal in ruhe etwas essen konnten 😀 naja in ruhe nicht wirklich aber zumindest mal eben was essen.
Auch wenn das furchtbar anstrengend war, so war das doch wunderschön, soviel interessierte Besucher zu haben. Einer kam sogar später noch einmal wieder um sich zu bedanken, das wir uns soviel Zeit nehmen würden, das wir so freundlich wären obwohl doch so viele Leute was von uns wollten, das wäre bei den anderen Lagern nicht der Fall. Ich gebe zu, da habe ich mich schon ganz schön gebauchpinselt gefühlt.

Auch haben diese vielen netten und lieben Besucher dieses Wochenende zu einem ganz besonderen und tollen gemacht, obwohl ich Freitag Abend echt nicht mehr damit gerechnet habe, das es mir überhaupt Spaß machen würde.

Außerdem gab es an diesem Markt ein tolles Geschenk
Am Samstag bekamen wir Besuche von Florian Lünne, einem Lieben Freund den ich schon viele Jahre von Mittelaltermärkten kenne. Dieser brachte uns ein ganz tolles 20170719_194410Gastgeschenk mit, das wir dann noch in unserem Lagerfeuer brennen durften 🙂

Beim nächsten Markt wird es dann eingeweiht

Der Sonntag war ähnlich dem Samstag, man kam zu nichts da wir von Besuchern belagert wurden – und ja, das war toll. Auch wenn ich den Sonntag zum Großteil im Zelt verbringen durfte, bzw. weit ab sitzend, da mich eine Sommergrippe erwischt hatte – die mich übrigens immer noch in ihren Klauen hält, aber ich bekomme sie bis zum nächsten Wochenende schon noch klein.

Das einzige was noch mal so Richtig besch… war, dass es Punkt 18:00 Uhr natürlich anfing zu Regnen!
Also alles nass rein kam. Heute ist aber alles trocken und ab morgen darf mein kleines Auto auch wieder in die Garage.

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Haus Visbeck 2016

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Das erste mal lagerten wir dort.
Letztes Jahr besuchte ich diesen kleinen Markt mit meinem Freund und wir waren total begeistert. Also bewarben wir uns für diesen und erhielten auch eine Zusage.

Leider war ich beim Aufbau dann nicht dabei, da ich gerade mal ein paar Tage aus dem Krankenhaus zurück war und noch nichts tun durfte.
Zum Abend fuhren wir aber hin und schon mal einen Eindruck zu bekommen und außerdem hätte ich eh keine Ruhe gegeben. So konnten wir noch ein wenig zusammen sitzen auch wenn ich mir etwas seltsam vorkam, nicht mal die kleinste Kleinigkeit ließen sie mich machen.
Die Nacht war recht kühl und schon gegen 22 Uhr war mir so kalt, das ich nach hause wollte, auch weil ich wieder mehr schmerzen hatte, später stellte sich heraus, das eine der OP Wunden wieder aufgerissen war und etwas geblutet hatte.

Samstag ging es dann morgens wieder frühzeitig auf zum Markt. Zu unserer Überraschung war der Herzog schon wach und auch die freundliche (außer morgens vor dem Frühstück ;)) Wander-WikiSONY DSCdame war schon unter den Lebenden. Die Sonne schien und die Stimmung war selbst zu beginn des Tages einfach großartig.
Nach dem gemeinsamen Frühstück waren dann auch schon die ersten Besucher unterwegs, auch wenn der Markt erst eine dreiviertel Stunde später offiziell losgehen sollte, was aber kein Problem darstellt, das Lager war fertig und wir saßen eh alle in Gewandung am Tisch.
Das besondere an diesem Tag war meiner Meinung nach, das trotz viel Arbeit mit den Besuchern, da es unglaublich viele interessierte Gäste gab und wir uns alle die ganze Zeit den Mund fusselig redeten beim erklären, das ganze trotzdem sehr entspannend war.
Die Gespräche mit den Besuchern waren einfach toll, mal konnte man fachsimpeln, dann wieder gab es interessierte Besucher denen wir direkt das Nadelbinden beibringen konnten, welche die sich am Handspinnen versuchten oder andere die sich voll Freude in die Rüstungen stecken ließen. Und alle hatten Spaß und man sah immer ein lächeln auf den Gesichtern! Es gibt wenig Märkte bei denen ich bisher so viele offene und Interessierte Besucher erleben durfte wie hier.
Besonders war auch das die Band Abends nach Veranstaltungsende nochmal für uns alle gespielt hat, der Abend war einfach wunderschön und leider viel zu früh zu ende, jedoch ich war körperlich leider noch nicht fit genug, so knapp  eine Woche nach der Op, um länger durch zu halten.
Sonntag war genauso toll wie der Samstag, nur schaffte ich es dieses mal auch einen Programmpunkt erleben zu können. Die Lesung in der kleinen wunderschönen Kapelle von Visbeck war einfach klasse. Es wurden Gedichte, schön romantisch und mit Witz, sowie Geschichten vorgetragen, welche nicht nur gut unterhielten sondern einfach Spaß machten. Auch die Art des Vortragens war klasse umgesetzt, besonders schön war das Zusammenspiel der Autoren mit der Gruppe Bisinga. Es war ein traumhaftes Erlebnis!
Dieser Markt zählt sicherlich zu den schönsten der Saison und das lag nicht nur an dem Traumhaften Wetter!

Bilder von Mark Gronnenberg

 

Versmold 2016

Vorab – sehr schön war es, bis auf den Abbau!
Wir hatten freundliche, liebe Nachbarn, mit denen man auch auch gepflegt ein paar Bier/Met trinken und sich wunderbar Unterhalten konnte.

Aufbauen durften wir bei schönstem Sonnenschein und obwohl die Veranstalter etwas im Stress waren, da einiges nicht so lief, wie geplant und sie einige Ausfälle hatten waren alle Mitarbeiter super freundlich und hatten trotz des hohen Stressfaktors immer ein Lächeln für uns ein nettes Wort über.
Danke Ars Westfalica dafür – ihr macht echt einen Tollen Job!

Samstag war das Wetter dann zwar trocken, allerdings nicht mehr so schön sonnig, dafür hatten wir alle gute Laune, besonders „Hammy“ unser hyperaktives Kätzchen ^^
Versmold war der erste Markt, an dem er mit durfte, mal sehen ob er das nächste Jahr wieder mitkommt, aber dann werde ich jegliche Koffeinhaltigen Getränke verstecken … An sich hat er sich gut gemacht, für den ersten Markt und so als neuer in der Gruppe, muss man sagen, hat er sich ganz gut eingebracht, besonders am Sonntag, als wir die richtige Tätigkeit für ihn fanden – also wer im nächsten Jahr Waffen geputzt haben möchte, sollte er wieder dabei sein- für einen angemessenen Obolus werden wir uns da alle sicher einig 🙂

Besucher hatten wir dieses mal sehr viele bei uns im Lager, so viele das wir zeitweise selber gar nicht mehr sitzen konnten – es ist toll, wenn man Besuch bekommt, jedoch muss ich zugeben, das es für mich etwas viel war. Das eigentlich Lagerleben der Gruppe kam leider gar nicht zustande, was ich sehr bedauert habe.

Der Abbau verlief … bescheiden – in dem Moment wo die ersten Autos das Gelände befahren konnten, öffneten sich die Wolken um mal in 10 Minuten alles aber auch alles klatsch nass zu machen – was nun wirklich nicht nötig war!
Nach den 10 Minuten war es dann trocken so das wir zumindest beim Abbau nicht Nass wurden, jedoch war die Laune bei uns allen im Keller

Ansonsten ein netter Markt, auch wenn er dieses Jahr sehr klein war und es viele Lücken gab, was auf das ausfallen von einigen Ständen zurückzuführen war.
Hoffen wir das es nächstes Jahr wieder besseres Wetter geben wird und auch keine Ausfälle zu beklagen sein werden!

MPS Telgte 2016

Ich habe es getan, ich war doch wieder in Telgte beim MPS.
Aber dieses mal als Tagesgast. Hatte die Möglichkeit Freunde zu besuchen und auch mal wieder Omnia zu sehen, da konnte ich dann doch nicht „nein“ sagen^^

Frühzeitig fuhren wie los, da wir noch vor Toröffnung da sein wollten, um gegebenenfalls noch mit anzupacken und alles im Lager ‚Der Gemeinschaft der Gralsritter‘ her zurichten falls bedarf bestand.
Auch wenn es nicht viel zu helfen gab, hier und da konnten wir doch etwas mit Anpacken und zumindest etwas unterstützen.
Zum ersten mal waren wir bei den Gralsrittern zu Gast und haben uns dort sehr wohl und wirklich willkommen gefühlt.

Jedoch nicht auf dem MPS. Dieses Jahr bin ich mehrmals, wenn ich alleine zu den Toiletten lief dumm von der Seite angemacht worden.
Meine Gewandung ist schon recht historisch, handgenäht und Naturfarben gefärbt, das scheint auf einem MPS nicht gern gesehen zu werden. Ich hörte immer wieder Sprüche wie: „Guck mal so ein Scheiß A-Papst hier“ oder „Jetzt lassen die schon Arschlöcher rein“ und andere unschöne Sätze.
Ich muss sagen, das hat mich doch ein wenig entsetzt.
Sind es nicht immer die MPS-Fans die von Toleranz sprechen und wie lieb sie sich alle haben? – Aber nur solange man ist wie sie und nicht etwas anders.

Die Stände hatten den üblichen Kram, wenig bis kein Handwerk, aber Ivan der Bronzeschmuck herstellt ist immer noch , zumindest einer der vor Ort auch mal zeigt was er macht. Ansonsten gab es das übliche Angebot von Leonardo-Carbone, Mytholon und anderen.
Besonders viele Versorgerstände waren da, gefühlt mehr als Händler.
Durchgehend wurde man mit Musik beschallt – wirkliche Ruhe, fand ich dort nirgends.
Die neue Reitershow, schien ein von dem was ich sehen konnte, ganz nett gewesen zu sein, auch wenn doch vieles vom Thema sich wiederholt, zu anderen Shows, aber dafür war es echt nett gemacht.

Das Abend Konzert von Omnia war klasse, auch wenn mein Rücken mich mal wieder im Stich ließ und ich mich irgendwann an den Rand verkrümeln musste um mich zu setzen. Omnia live sind einfach klasse, besonders dieses mal, da die Tonmischung auch mal passte, nicht so wie letztes Jahr.

Mein Fazit: Der Tag war trotz einiger unschöner Zwischenfälle recht schön, ob ich nächstes Jahr wieder hin gehe, steht aber in den Sternen.
Ein Mittelaltermarkt ist es für mich inzwischen gar nicht mehr! Eher ein Musikfestival mit Ambiente.

Norddeich – Wikingerfest 2016

DSCI0011Zum ersten mal besuchten wir das Wikingerfest in Norddeich – hier wurde eine Schlacht im 9.Jahrhundert gefeiert,in der die Friesen die einfallenden Wikinger besiegten und vertrieben.

Aufgrund von Bildern, dem Video auf der Seite des Veranstalters erwarteten wir eine recht hochwertige Veranstaltung mit qualitativ hochwertigen historischen Lagern – soweit das geht^^ –
Leider war dem nicht wirklich so.

Zu erst liefen wir erst einmal durch den Ort, Richtung Wasser, den der Markt findet direkt am Meer statt. Eine in meinen Augen fantastische Location. Etwas mulmig wurde mir aber doch, als wir über den Deich liefen und weit und breit nichts zu erkennen war, was auf einen Markt hindeutete. Auch suchten wir Werbeschilder, fanden dann endlich eins am Deich kurz bevor wir dann endlich Zelte erblickten.

Der Eingangsbereich gefiel mir sehr gut, DSCI0003Holzpalisade mit 2 Türmen – hat schon was. Besser als jeder Bauzaun, den man oft sieht.
Der Platz selber war eine Wiese, die noch immer für Flugdrachen genutzt wurde. So, das nur ein kleiner Teil für den Markt zur Verfügung stand.
Auch wenn ich das Drachenfliegen ganz gern mag, empfand ich es schon etwas störend, die ganze Zeit die Flugdrachen hinter den Zelten zu sehen und die typischen Geräuschen den ganzen Tag zu hören.

Im direkten eingangs Bereich fand man direkt die typischen Versorgungsstände: Beerenweine, Süßkram, Schweinebräter, Brezelbäcker, etc. Ein Highlight war der Schmied, fundiertes Gespräch sowie gute Tipps zur Messerpflege inklusive. Hätte ich etwas mehr Geld in der Tasche gehabt, hätte ich den Truhenbeschlägen nicht widerstehen können.

Die Heerlager vor Ort waren teils ganz gut, aber überwiegend nicht immer zu erkennen was den nun dargestellt wurde. Allen war sehr nett und man kam schnell ins Gespräch. Auch wenn ich zu Anfang recht enttäuscht war, kann ich im Nachhinein sagen das es echt schön war und das lag vor allem an den wirklich netten Heerlagern mit denen wir in Kontakt kamen. DSCI0002Besonders viel ein Lager auf, das ein Schiff dabei hatte und in dem an einem Bogen gearbeitet wurde.

Besonders gespannt war ich auf die Kampfvorführung, da von einem Schauspiel die rede war – also erwartete ich eine Menge und das die Schlacht von Nordendi auch nachgestellt würde. Dem war leider nicht so. s wurde ein wenig auf einander eingedroschen, es gab eine SloMosch-szene, von denen ich eh nie wirklich zu begeistern bin, es wurde hier und da kurz etwas erklärt und das war es. Nun ja,  das obligatorische Kinder gegen die Linie-laufen gab es auch noch.
Die beiden „Moderatoren“ waren zwar ganz lustig, das war es jedoch auch schon. Haben uns das ganze nicht ganz angesehen, sondern haben uns ein überteuertes Bier gegönnt. Der Preis an sich ( 4€) mag ganz ok gewesen sein, jedoch war der Humpen nur halb voll – Hälfte Bier Rest Schaum- nach 2 Minuten stehen sah es dann echt traurig aus.

Mit dem Wetter hatten wir Glück, so das wir einige Zeit in der Sonne am Meer liegenDSCI0012 konnten und auch die Abkühlung der Füße im Meer war einfach toll.

Ob sich die dreistündige Fahrt gelohnt hat? Für mich schon, der Tag war einfach wundervoll und auch wenn ich mehr von dem Markt mehr versprochen habe, so habe ich doch einiges dort erlebt und alleine die Location ist immer eine Reise wert!

Mittelaltermarkt Greven Beach

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Endlich wieder ein Markt!
Nachdem der letzte Markt nun schon 1,5 Monate her ist, der danach wegen zuviel Wassers (wir sind einfach kein Reis) in selbiges fiel, ging es nun endlich zum Zaunreiter Markt nach Greven an die Ems.
Die Vorbereitungen liefen alle ohne Zwischenfälle, das knacken in meinem Rücken das sich meldete, als ich meinem Freund nur ein ein kleines Knäuel Seil vom Balkon aus zu werfen wollten und dabei ausrutschte, lassen wir einfach mal unerwähnt.
Während des beladen des Fahrzeugs wurde Katerchen Seth und ich zusammen ins Büro gesperrt – so war gesichert das Katerchen nicht im Weg rumwuseln konnte und die Verletzungsgefahr für mich mich wurde ebenfalls auf ein Minimum beschränkt.
Nach knapp einer 3/4 Stunde konnte es dann auch schon losgehen. Die Fahrt verlief ruhig und wir kamen gut durch, am Veranstaltungsort angekommen hatte ein Freund bereits seinen und unseren Lagerplatz gesichert, so das wir direkt mit dem Aufbau beginnen konnten.
So wie unser lieber Eduard von Sollich erzählte, war es wohl nicht so einfach einen passenden Lagerplatz für uns zu finden – Die Ritterschaft, sowie Ratatosk benötigten nach eigenen Angaben jeweils 15×8 m – am ende hatten wir gemeinsam 15×8 – wurde dann aus 2 Lagern ein Lager – nicht ganz so glücklich, da FrühMi und HoMi gemischt, nicht ganz so schön ist.
Aber wir bekamen das hin und lagerten so mitten auf dem Platz umgeben von Tavernen, Händlern und hatten dann auch noch die Musiker  von Oropher- Des Teufels Brut direkt neben an – wir hatten so zu sagen die Vip-Plätze reserviert.

Der Samstag war bewölkt, schwül und zwischendurch recht windig.  Die Besucher ließen sich weder von Wolken, noch der Schwüle abschrecken und kamen in Mengen. Viele Gewandete Besucher aber auch viele in Zivil die durch die Bank weg alle sehr interessiert waren und sich auch nicht scheuten viele Fragen zu stellen. So hatten wir alle eine Menge zu tun, Kathrin und ich erklärten das Nadelbinden und beantworteten Fragen zur Fadengewinnung und Kleidung, während die Herren im Lager das Thema Waffen und Rüstungen besprachen. Während wir die Besucher das Nadelbinden auch mal probieren ließen, wurde Besucher mit Rüstungsteilen „dekoriert“ und hatten die Gelegenheit sich in Rüstung und mit Schwert fotografieren zu lassen.

Hin und wieder Überraschen einen Besucher aber auch mit ihren Fragen und ihren Rückschlüssen, ein Beispiel dazu möchte hier hinterlassen:

Eine Dame, mittleren Alters kommt an unseren Stand mit Wolle und Nadelgebundenem, schaut sich alles in ruhe an und scheint sehr interessiert. Ich sprach sie an und wie so oft, wenn man Besucher einfach anspricht, erschrecken sie furchtbar. Ebenso diese Dame. Nach dem ersten Schock kamen wir dann aber ins Gespräch, nach mehrmaligem darauf hinweisen, das die auf dem Tisch liegenden Dinge nadelgebunden sind und eben nicht gestrickt, worauf der Gast beharrte, fiel ihr Blick dann auf die Handspindeln und den noch zu verarbeitenden Kammzug. Ich sah wie sie die Auge weit aufriss und völlig entsetzt auf das Handarbeitszeug starrte. Ich erklärte ihr wozu man das braucht und was man damit macht. Überrascht und entsetzt schaute sie mich an und sagte: „Wie die hatten damals noch gar keine richtige Wolle? Die mussten sowas machen?“ Und ging Kopfschüttelnd weg
Ich blieb verwirrt und dann lachend zurück.

Das war sicher das amüsanteste Gespräch das ich an diesem Wochenende hatte.
Unter dem Strich war es wieder ein toller Markt, die Band Oropher- Des Teufels Brut hat gute Musik gemacht, die nicht dem übliche Dudelsackgedudel entsprach sondern so, es wurde getanzt und Stimmung war einfach super. Die Feuershow von Chapeau Claque Rouge war auch wieder toll, auch wenn ich nur wenig sehen konnte.

Nun freue ich mich auf den nächsten Markt von Ars Westfalica in Versmold!

 

Ars Westfalica Warendorf

Das Chaos beginnt!

Das erste was schief lief – war doch klar, das was schief lief, oder? war das unsere Freifrau Montags den Hängerschlüssel holen wollte und dann feststellen musste, das der Hänger nicht zur Verfügung stand. Das Gesicht unserer Freifrau hätte ich ja zu gerne gesehen -lach Nun ging die erste Telefonierwelle los, wir brauchten ja einen Hänger. Warendorf ist zwar nicht so weit, aber mit dem Rad die Sachen hinkarren, wollte auch keiner

Zum Glück haben wir Michi und ihren Papa, der stellt uns seinen kleinen Hänger zur Verfügung, den sogenannten „Hamburg-Hänger“. Der ist zwar kleiner als der gute Agravis, aber das geht schon – Tetris für Experten und dann passt das schon alles ^^

Des weiteren war bis Donnerstag nicht klar, inwiefern unser Freiherr frei haben würde – wie gut, das Personalplanung im Rettungsdienst nicht Notwendig zu sein scheint >.< – geschweige den von Planungssicherheit. Nun den, er hatte Sonntag frei – welche erfreuliches Wunder

Das packen ging dann recht schnell von statten, da waren Burgmichel, Kaffeemagd und Herzog echt fix. Ich sparte mir das packen und ging auf Gaskartuschenjagd – so erfolgreich wie unsere Packer war ich auch, ich kaufte den ganzen Bestand des Ladens leer 4 Kartuschen zu je 2 € – leider gab es nur noch 4 aber besser als die aus einer Apotheke(Baumarkt) da hätte ich für 8 € wohl nur eine bekommen.^^ Auf jeden fall war somit die Kaffeeversorgung gewährleistet. Und ein entspannter Morgen für Michi, die ohne Probleme den Kaffee kochen konnte

Schließlich war es soweit, der Freitag und somit Aufbautag war da. Um 6 Uhr ging wie immer mein Wecker, Kaffeemaschine an und zum Telefon gegriffen, musste ja den werten Herzog wecken … sonst wäre der um diese Zeit sicher nie aus dem Bett gekommen.

Das Telefonat war Erfolgreich, ich bekam wirklich den Herzog an die Strippe und er schien sogar mit bekommen zu haben, das es heute nach Warendorf gehen sollte. Nach meiner Morgendusche stand der gute sogar schon wie ein halber Homo Sapiens Sapiens in meinem Wohnzimmer und suchte den Kaffee. Da ich ja kein Unmensch bin, gab ich ihm sogar was von meinem guten Maurentrunk ab. Was bin ich doch sogar morgens für eine freundliche Person ‚grins’

Der Tag verlief für mich wie jeder Freitag, Büro, Arzttermin und dann nach Hause – Kater versorgen und noch mal ein kurzes Nickerchen machen. Dann gegen 16:20 Treffen mit Michi … aber dieses mal zum Lagereinkauf. Dieser klappte wie immer bestens, vom Einkaufen aus ging es dann weiter nach Ahlen, die restlichen Dinge von Michi und Domi holen. Dann weiter nach Warendorf. Dort angekommen, bei bestem Wetter kamen wir auf dem Gelände an, schon von weitem konnten wir unsere Zelte erkennen … die Vorfreude wuchs ins unermessliche.

Unsere Vorhut war bereits recht weit gekommen, die Zelte standen und auch das Innenleben war bereits weitgehend fertig. Ich verschwand schnell im Zelt und bereitete die Betten vor, schließlich war es schon recht spät und wenn man schon müde ist, will man nicht erst die Betten machen, bevor man sich hinlegen kann ^^

Der Abend verlief recht entspannend, auch wenn Dülmen noch nicht dabei war, die wollten, ohne Kinderlein am Samstag, nach kommen.

Nachdem Michi und ich noch mal los waren, um noch ein paar Feierabendbierchen zu holen, war so ziemlich alles aufgebaut und wir konnten zum gemütlichen teil übergehen. Wir hatten einen entspannten und netten Abend.

Allerdings war die Nacht recht kalt, trotz dicker Decke, zusätzliche 1 Felldecke und einer Fleecedecke fror ich – also musste ich noch mal aus den Decken raus und warf mir ein Untergewand über und ein paar der gute Wollsocken musste auch aus der Gewandungskiste gekramt werden – kalte Füße sind einfach scheußlich! So konnte ich dann trotz kalter Nase endlich einschlafen – der Rest der Nacht war mollig warm.

 

Fortsetzung folgt ….

Der Sturmmarkt oder Ars Westfalica Mittelaltermarkt Bönen

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Endlich war es soweit, der erste Ars Wesfalica Markt in Bönen. Was haben wir uns alle da rauf gefreut, vor allem da für die meisten von uns, das MPS in Dortmund schon ausfiel. So war das Motto für Bönen : „Keiner bleibt zurück, alle müssen mit!“

Tolles Motto, jedoch bei uns mal wieder nicht ein haltbar 😦 Unsere Freifrau mit Töchterchen und jüngstem Sproß blieben daheim, da eine Konkurrenz Veranstaltung im Kindergarten stattfand, bei der diese mit ihrem Prinzesschen nicht fernbleiben konnten.

Ebenso der beliebte Veranstalter, durch eine Krankheit ausgebremst konnte auch nicht da sein. Als ob es im Krankenhaus schöner war … An dieser Stelle noch mal alles gute Ralph und werde schnell wieder Gesund!

So fuhren wir also wieder in reduzierter Anzahl und in den üblichen Etappen. Morgens, unser Herzog mit Freiherr, der allerdings zwischen drin noch mal weg musste, Kinder abholen und anderen Kleinkram. So das der Herzog eine ganze Zeit mit dem Lageraufbau alleine war. Ich fand es prima, so war mein Zelt auch schon von innen fertig, als ich dann auch endlich ein traf.

Ich wurde Nachmittags von unserer allseits geliebten Kaffeemagd abgeholt, wir machten den Lagereinkauf ( ok, den machte sie mehr oder weniger alleine, da ich noch mal nach Hause musste, hatte was wichtiges vergessen – aber wie sagt man doch so schön? Was man nicht im Kopf hat muss man in den Beinen haben) danach ging es mit einem Umweg über Ahlen nach Bönen. Dort angekommen stand schon fast alles – so halfen wir nur noch bei der Küche dem Küchensegel sowie dem Kleinkram. Hänger entladen und alle einräumen halt. Dank den immer wieder kehrenden Böen dauerte das alles eine ganze weile. Der Page half fleißig mit seinem neuen Freund mit und holte Feuerholz, hielt die Zeltstangen/ Pfosten der SoSe und packte überall mit an, wo er helfen konnte. Natürlich hate er auch genug Freiraum um das zu tun, was kleine Jungs am liebsten machen … Faxen. (mal Lanis Hund aus dem Spiel lasse^^)

Da sich durch das Wetter und die Verzögerungen der ankommenden Lagerteilnehmer der Aufbau weiter hinzog, gab es erst spät essen. Dosenfutter für alle mit wie Paul sagte „Mamabrot“ – einfach lecker! Kurz danach ging es dann auch ins Zelt, erst ich dann Paul und dann Michi … was eine Reihenfolge *grins* Die Männer natürlich noch später.

Gegen Mittag war dann die Markeröffnung. Mit einem tollen Heerlagerumzug, der an der Bühne endete. Hier wurden Lager vorgestellt und dem Besucher erzählt und gezeigt was ihn erwartete. Es ist lange her, das mir solch ein Heerumzug so viel Spaß gemacht hat, wie dieser. So sollte es immer sein, wir haben gelacht und Spaß gehabt – die Lageristen ebenso wie die Besucher, unterstell ich jetzt einfach mal *grins*

Der Tag war entspannend, unser Page erfüllte seine kleinen Aufgaben und war sonst nicht viel zu sehen – er tobte über das Gelände mit seinem neuen Freund, ohne dass wir uns Sorgen machen mussten.

Die Besucher die trotz des wechselhaften Wetters kamen, waren alle freundlich und ausgesprochen interessiert. Ein markt wie man ihn sich nur wünschen kann!

Allerding wurde das ganze Überschattet, von einer Erkrankung des Veranstalters. Alle Teilnehmer waren immer wieder mit ihren Gedanken bei ihm – An dieser Stelle noch mal Gute Besserung Ralph Damke, dein Weibe hat das ganze super gemanagt, hast also alle Zeit der Welt, um wieder auf die Beine zu kommen

So und nun schnell zu den letzten Vorbereitungen für Warendorf 🙂

 

6. Mengeder Gaudium 2013 oder der Markt der tiefen Entspannung Teil 3

Markt der tiefen Entspannung Teil 3

Donnerstag, der erste Markttag.

Morgens gegen 8:00 Uhr durch eine volle Blase geweckt, ging es also wieder zügigen Schrittes an Michi vorbei zu den Stallungen. Man hatte sich ja bereits an die Umstände dort gewöhnt und als Heerlager darf man oft eh nicht so pingelig sein.
Erleichtert aber unfit ging es dann gemächlicher wieder zurück ins Lager, grummelnder weise, den der Himmel was bedeckt und frisch war es auch noch … Laune fast im Keller.
Aber ich hatte ja meine Kaffeemagd, die immer so wunderbar ist und mich schon mit Kaffee erwartete. Bei mehreren Tassen Kaffee und ein ständiges wiederholen der Wetterkontrolle (Smartphones sind was tolles, auch im Mittellalter :D) wurde meine Stimmung immer besser – als ob meine Stimmung mit der Sonne zusammen hing, aber desto besser meine Laune wurde, desto mehr Sonne kam raus.

Der Tag versprach langsam doch ein sehr guter zu werden!

Mit ganz viel Sonne wurde der Markt dann eröffnet. Wir sammelten uns direkt vor unserem Lager zum Heerumzug um den Markt offiziell zu Eröffnen,DSCI0232 ich liebe es wenn der Weg zum Sammelpunkt so schön kurz ist 😀 Da kann ich bis zur letzten Sekunde noch Kaffee trinken 😀 So stellten wir uns alle brav auf in eine laaaange Schlange, wenn es beim MPS auch so zuginge, bei der Heerlagerumschau, dann hätte Gisbert nix zu meckern, irgendwas macht er falsch *lach* hier machen alle freiwillig mit, ganz ohne Zwang.  Nach nicht einmal 5 Minuten ging es dann sogar los, hach ist das schön, wenn alles klappt *sfg*  Mit Musik und Gaukelei zog der Zug dann an neugierigen und begeisterten Besuchern vorbei,.Unter Applaus sammelten sich nach einem Rundgang über den ganzen Markt alle an der Bühne und wurden durch den Veranstalter aufgebaut, so das die Besucher auch einen gute Blick auf alles hatten und dann kam die Eröffnung. Der Marktvogt, der ehrenwerte Herzog von Baukau und Graf von Eikel verlass die Marktordnung und eröffnete das Markttreiben. Heerlager wurden mit Namen Vorgestellt, auch das Lager des Herzogs von Sollich und man stellte sich gebührend dem Publikum kurz vor. Es wurde die Geschichte des Lagers kurz angerissen, so das die Besucher auch wussten was diese komischen Gestalten da eigentlich so treiben und warum sie da waren.  Es wurden nach den Heerlagern auch die Musici und Händler vorgestellt,es war  eine gelungene Eröffnung, in meinen Augen.
Der Rest des Tages verlief, wie kann es anders sein, entspannt. Es gab viele Besucher denen wir gern unsere Ausrüstung, die Zeit die wir darstellten erklärten, mit denen wir lachten, fachsimpelten und einfach die wunderbare Stimmung genossen. Bis spät in der Nacht saßen wir alle zusammen, bis dem Weibervolk die Augen zu fielen.

Freitag, 2. Markttag

Der Himmel verhangen grau und düster – grummelnd kam ich aus dem Zelt. Alles wie immer Morgens, Laune im Keller, Michi die diese mit Kaffee aus den tiefen hervorlocken zu versucht und der Blick auf das Regenradar welcher die Stimmung nicht verbessern konnte. Aber nein wir machten das beste draus, Frühstücken und dann in aller Ruhe den Freiherren schocken. Eines meiner Lieblings Hobbys glaub ich 😀 Wie schockt man einen Freiherren? Gaaaanz einfach, man schnappt sich seine Frau und geht mit ihr als reine Mädelsgruppe (Michi war natürlich dabei, weltbeste Lagereinkäuferin überhaupt) Einkaufen und überlässt dem Freiherren die Kinderschar 😀 Sein Blick war königlich *lach*

Wir Mädels also los, wir nahmen das Michimobil, gefahren von Michi. Unter lachen ging es los. Michi fuhr an und ab ging es in den Wald. Immer weiter ging es in das grün, und zwar so lange, bis plötzlich drei Bäume im Weg standen. Selten hat unsere Fahrerin so sparsam geguckt. Es ging nicht mehr vorwärts, rückwärts hieß es  langsam eine halbe Kurve und einen Hügel hinab. Da auf schmalen Waldwegen das Wenden unmöglich ist, hieß es für die werte Freifrau und mich aussteigen (juhu ich trete natürlich gleich mal in die Brennnessel) und Michi einweisen.  DSC_0324Diese also rückwärts gerichtet langsam mit einer ausgelutschten Kupplung den weg zurück bis Doris eine Einbuchtung fand, in der man versuchen konnte zu wenden. Was Michi dann auch tat. Langsam, im Schritttempo ging es dann langsam weiter, Doris winkte links ich rechts irgendwie schafften wir es, das der Wagen gewendet wurde. Mit Bauchschmerzen vor lachen hieß dann wieder einsteigen, natürlich durfte ich wieder durch die Brennnessel steigen aber was solls, die Bauchweh vom lachen überdeckten alles .

Trotz  Lachkrämpfen schafften wir es aber noch für alles Einkaufen zu gehen.  Der Rest des Tages verlief dann wieder prima, Wetter war zwar nicht das beste, aber unsere Laune war super, alles was wir Mädels brauchten war nur eine Erinnerung an unsere Waldfahrt *lach*
Die Männer waren kreativ und verbesserten unsere Tisch-Sose-Konstruktion so das auch Windböen diesem nichts anhaben konnten.

Alles in allem ein super Tag !

6. Mengeder Gaudium 2013 oder der Markt der tiefen Entspannung Teil 2

Markt der tiefen Entspannung Teil 2
Der Mittwoch begann wie eine Katastrophe, flüssig Sonne – wie ich das hasse. Da wird man im Zelt wach und hörte das prasseln des Regens. Dabei drückt die Blase und man hat keine Wahl, man muss raus – und dann auch noch durch dieses kühle nass. Meine Laune war fast am Tiefpunkt.

Zum Glück war Michi unsere liebste Lieblings-Kaffemagd schon auf und hatte bereits Kaffee gekocht. Was meine Laune zumindest um ein paar Millimeter nach oben brachte.

Also kämpfte ich mich durch die zum glück nur leichten Tropfen zu den Katastrophen Toiletten.

Zur Toilettensituation:
Im Volksgarten Mengede gibt es feste Toiletten, allerdings waren diese dieses Jahr in einem katastrophalen Zustand. Die Veranstalter des Gaudiums können hier nichts für. Sie haben kur vor Veranstaltungsbeginn extra noch diese auf Vordermann bringen lassen, allerdings schienen die Helfer sich selbst überschätzt zu haben. Den die Ausführung war alles andere als Vorbildlich.
Die Türen ließen sich auf einer Damentoilette nicht absperren (ein Dank hier an das freundliche und gute Personal das sich um alles super gekümmert hat) – hier wurde mit Zetteln kreativ improvisiert. Es gab Leitungen die leckten – Toiletten die ständig unter Wasser standen, was für viele mitelalterlich gewandete ein echtes Problem darstellte, man denke nur an die ganzen adligen Damen mit bodenlangen Gewändern und wendegenähten Schuhen, es gab immer wieder Verstopfungen die beseitigt werden mussten und dann das Problem, das es für die Menge an weiblichen Besuchern und Teilnehmern einfach zu wenige Toiletten gab, 2x 2 Toiletten reichen da nicht . Am ende der Veranstaltung wurde sogar Gesammelt, so das wir alle hoffen nächstes Jahr bessere und ordentlichere Toiletten zu haben, bei denen das Personal, das für die Sauberkeit zuständig ist, auch mal ein paar Minuten Pause machen kann und nicht immer von Besuchern angekackt wird, warum das so aussieht.
Die haben schon einen Job der schwer genug ist, wenn die Toiletten baulich in Ordnung sind!

Zurück zum Tag.

Immer mehr Lager und Stände bauten auf, meine Laune wurde besser, trotz flüssig Sonne Sequenzen. Wir bauten die noch fehlenden Bestandteile unseres Lagers auf und Magd sowie Herzogin verschwanden zum Einkaufen.
Einkaufszentrum direkt um die Ecke – Alles was man brauchte war da. Also auf, erst zu Aldi danach Reste bei Rewe … aufwärmen, einkaufen und sich wundern wie wenig wir ausgaben! Trotz stark gefülltem Einkaufswagen behielt unsere Lagerkasse einen Großteil des Inhalts bei. Voller stolz fuhren wir zurück zu den anderen, und welch Wunder,unsere über alles verehrte Michi schaffte es sich NICHT zu verfahren! Dortmund Mengede der einzige Ort, in dem sie sich nicht verfährt und auf an hieb den richtigen Weg findet!  Solange kein Wald im weg! (Hier zu später mehr^^)

Der Rest des Tages verlief dann ganz normal und ereignislos.  Es  Regnete so das die Lampe die wir am Sonnensegel befestigten weinte, zumindest die Aufhängung (siehe Bild), wir bauten und bastelte weiter wie es das Wetter zu lies. Am Ende stand das Lager und wir konnten den anderen Lagern um uns rum beim Aufbau zusehen wie sie sich im Regen abmühten. Das wir alle heilfroh und glücklich waren bereits einen Tag früher aufgebaut zu haben., muss man hier glaube ich nicht extra betonen 😀
Wir alle schauten immer wieder auf unsere neumodischen Alleskönner (Smartphones) um den Wetter bericht zu verfolgen, welcher aber mit jeder Stunde die verging besser wurde, auch wenn wir das bei dem Regen nicht wirklich glauben konnten. Der Abend verging wie der erste, mit Lachen und einer Menge Vorfreude. Unter leichtem Nieselregen schlief ich schließlich eingekuschelt in meine 5 Decken ein.