Unsere Darstellung und wie wir sie sehen

Unsere Darstellung und wie wir sie sehen – insbesondere die Ansichten der Herzogin zu diesem Thema

Zuerst mal zu der Art unserer Darstellung und entsprechend unserer Ansicht zu Näharbeiten unserer Darstellung:
Wier sind „historisch“ -Orientiert.
Wir versuchen alles was wir haben auch belegen zu können, oder zumindest erklären zu können das es so gewesen sein kann – wir differenzieren hier.
Im laufe der Jahre sind meine Ansprüche an die Darstellung natürlich immer mehr gewachsen. Von Fantasy/LARP/Pen’n’Paper hin zu einer Mittelalterlichen Darstellung. Wie soviele andere begann ich mit dem berühmten Rüschenhemd, ein paar Lederbeuteln und anderem pseudomittelalterlichen Accessoires. Mit den Jahren ging man nicht mehr nur auf Märkte sondern das Intresse an den geschichtlichen Hintergründen wuchs.
Schon immer hatte ich mich für Geschichte interessiert, zumindest alles was nicht mit der neueren zu tun hatte, hier danke ich meiner Schule, die mir das Interesse an dieser Zeitepoche deutich versaut hat.
Es wurden Bücher angeschafft, Dokumentationen angesehen, offentliche Vorlesungen der Universität unsere Stadt besucht und Wissentschaftliche Lektüre angeschafft und auch gelesen. Man übte sich in online Recherche und fand neben viel irrsinigem Zeugs auch vernünftiges.
Bücher wurden gewälzt und mit dem anwachsenden Halb-Wissen über „das Mittelalter“ kristalisierte sich eine Epoche als die bevorzugte und für mich am spannenste heraus

Das Hochmittelalter

Königsdynastien

Abb.1

eine Epoche die man anhand der Königsdynastien periodisiern kann (Abb.1)Die Entscheidung fiel auf die Zeit der Staufer.
Warum?
Gute Frage^^ Diese Zeit hat mich einfach gefesselt.
Außerdem hatten wir als Gruppe den Vorteil, das wir aufgrund unseres Gruppengründers bereits einen Bezug zu dieser Zeit hatten, er stellt einen seiner eigenen Vorfahren da.
Anhand der spärlichen Quellen und ein wenig Phantasie wurde also eine Geschichte um dieser Figur gestrickt.
Dann kam das wichtigste, wie sollte unsere Ausstagung sein? Welche Kleider brauchte ich und was war historisch korrekt? Wie historisch wollte eigentlich jeder der Gruppe sein? Und wie weit wollte ich gehen?

Eines war mir fast sofort klar, ich würde nicht mit der Hand nähen, nein Danke – da hört für mich einfach der Spaß auf. Klar mal ne Kleinigkeit eben mit der Hand ausbessern oder auch mal auf nem Markt damit die Besucher sehen, das es damals eben noch keine Nähmaschiene gab, was zusammen nähen aber nicht meine ganze Gewandung!

Ich lebe in der Neuzeit und da bin ich auch ganz froh drüber!

Außem glaube ich, das wenn man einer Frau aus dem 12. Jh eine Nähmaschine gegeben hätte, die hätte auch alles mit der Maschine genäht und sich gefreut wie hulle das sie den Mist nicht mehr mit der Hand machen muss xD
Jeder der das aber gern macht, prima, nur bitte lasst mich mit euren Ansprüchen, die ihr an euch habt in ruhe, ich zwinge euch meine ja auch nicht auf!

Ich gehöre zu den Leuten die dort Lagern wo es ihnen Spaß macht, das kann ein Markt/Lager sein, bei dem viel Wert auf historische Korrektheit gelegt wird, das kann ein MPS sein oder auch einfach eine städtische Veranstaltung die uns Bucht um einen historischen Flair ihrer Veranstaltung hinzu zu fügen.
Für mich hat das alles seine Berechtigung.
Im Vordergrudn steht immer der Spaß, meiner und der der Besucher, den ohne diese kann ich meine Hobby nur in meinem Privaten Rahmen leben.

Ich möchte den Besuchern auch das Mittelalter näher bringen und ihr Interesse an den verschiedenen Epochenen wecken.
Ich zeige Brettchenweben im Lager und habe auch immer einen kleinen Rahmen dabei, an dem ich die interessierten Besucher es selber mal ausprobieren lasse. Und oh graus, ich nehme dafür Baumwolle und anderes „günstiges“ Garn. Allerdings erkläre ich den Besuchern das dies früher mit Leinen, Seide etc gemacht wurde. Solange ich den Besuchern nichts falsches vermittel, ist das für mich völlig ok. Ich muss nun mal sehen wie ich mit meinen begrenzten Mitteln meinen Ansprüchen gerecht werden kann. Da muss ich dann ab und an auch mal abstriche machen.
Aber solange es nach außen aussieht wie es soll und die Besucher etwas lernen, warum nicht? Ich tue keinem weh und wenn ich es richtig darstelle, vermittel ich auch nichts falsches.

Winterpause

Endlich Winterpause

Nach so vielen Monaten in denen wir zu viel zu tun hatten und alle auf den Winter warteten kam ich natürlich nicht dazu, diesen Block weiter zuschreiben. Aber nun ist es endlich soweit^^

Was bisher geschah:

Die Märkte waren toll aber das jetzt nach zu liefern … schaff ich einfach nicht^^

Es gab ein Lagertreffen, dort wurde beschlosssen, das der Winter endlich anfangen könnte. Es wurde also geplannt, was alles im Winter zu tun war. Sollte ich noch erwähnen, das wir uns Anfang Februar getroffen haben?^^

Planung sieht also wie folgt aus:

Ein neues 8-Eckzelt für die Edelmagd und den Edelknappen
Umbau der „Zicke“ (das alte Zelt des Edelgesindes^^) für den Nachwuchs
Planungen für neue Gwandung
Planung der nächsten Saison, welche Märkte angefahren werden
Planung der einzelnen Märkte
Besperechung was wir noch Anschaffen müssen!

Wie weit sind wir jetzt?

Stoff für den Zeltbau ist bestellt, Gwandung ausgesucht und ja auch Stoff habe ich schon zusammen^^

Auch wenn es nicht A ist, für mein Untergewand habe ich noch ein paar Meter Bomull hier liegen (für mich der beste Stoff dafür, auch wenn der früher von der Qualität her besser war) und für das Obergewand habe ich einen grünen leichten Stoff in feiner Leinenoptik. Nun nur noch die Schnittmuster fertig machen, den Stoff zuschneiden und den Kampf mit der Nähmaschiene aufnehmen.

Wie es damit weiter geht, werde ich schreiben, wenn was passiert 🙂

Und wer uns kennt, der weiß das sicher eine Menge passieren wird^^