Ars Westfalica Warendorf

Das Chaos beginnt!

Das erste was schief lief – war doch klar, das was schief lief, oder? war das unsere Freifrau Montags den Hängerschlüssel holen wollte und dann feststellen musste, das der Hänger nicht zur Verfügung stand. Das Gesicht unserer Freifrau hätte ich ja zu gerne gesehen -lach Nun ging die erste Telefonierwelle los, wir brauchten ja einen Hänger. Warendorf ist zwar nicht so weit, aber mit dem Rad die Sachen hinkarren, wollte auch keiner

Zum Glück haben wir Michi und ihren Papa, der stellt uns seinen kleinen Hänger zur Verfügung, den sogenannten „Hamburg-Hänger“. Der ist zwar kleiner als der gute Agravis, aber das geht schon – Tetris für Experten und dann passt das schon alles ^^

Des weiteren war bis Donnerstag nicht klar, inwiefern unser Freiherr frei haben würde – wie gut, das Personalplanung im Rettungsdienst nicht Notwendig zu sein scheint >.< – geschweige den von Planungssicherheit. Nun den, er hatte Sonntag frei – welche erfreuliches Wunder

Das packen ging dann recht schnell von statten, da waren Burgmichel, Kaffeemagd und Herzog echt fix. Ich sparte mir das packen und ging auf Gaskartuschenjagd – so erfolgreich wie unsere Packer war ich auch, ich kaufte den ganzen Bestand des Ladens leer 4 Kartuschen zu je 2 € – leider gab es nur noch 4 aber besser als die aus einer Apotheke(Baumarkt) da hätte ich für 8 € wohl nur eine bekommen.^^ Auf jeden fall war somit die Kaffeeversorgung gewährleistet. Und ein entspannter Morgen für Michi, die ohne Probleme den Kaffee kochen konnte

Schließlich war es soweit, der Freitag und somit Aufbautag war da. Um 6 Uhr ging wie immer mein Wecker, Kaffeemaschine an und zum Telefon gegriffen, musste ja den werten Herzog wecken … sonst wäre der um diese Zeit sicher nie aus dem Bett gekommen.

Das Telefonat war Erfolgreich, ich bekam wirklich den Herzog an die Strippe und er schien sogar mit bekommen zu haben, das es heute nach Warendorf gehen sollte. Nach meiner Morgendusche stand der gute sogar schon wie ein halber Homo Sapiens Sapiens in meinem Wohnzimmer und suchte den Kaffee. Da ich ja kein Unmensch bin, gab ich ihm sogar was von meinem guten Maurentrunk ab. Was bin ich doch sogar morgens für eine freundliche Person ‚grins’

Der Tag verlief für mich wie jeder Freitag, Büro, Arzttermin und dann nach Hause – Kater versorgen und noch mal ein kurzes Nickerchen machen. Dann gegen 16:20 Treffen mit Michi … aber dieses mal zum Lagereinkauf. Dieser klappte wie immer bestens, vom Einkaufen aus ging es dann weiter nach Ahlen, die restlichen Dinge von Michi und Domi holen. Dann weiter nach Warendorf. Dort angekommen, bei bestem Wetter kamen wir auf dem Gelände an, schon von weitem konnten wir unsere Zelte erkennen … die Vorfreude wuchs ins unermessliche.

Unsere Vorhut war bereits recht weit gekommen, die Zelte standen und auch das Innenleben war bereits weitgehend fertig. Ich verschwand schnell im Zelt und bereitete die Betten vor, schließlich war es schon recht spät und wenn man schon müde ist, will man nicht erst die Betten machen, bevor man sich hinlegen kann ^^

Der Abend verlief recht entspannend, auch wenn Dülmen noch nicht dabei war, die wollten, ohne Kinderlein am Samstag, nach kommen.

Nachdem Michi und ich noch mal los waren, um noch ein paar Feierabendbierchen zu holen, war so ziemlich alles aufgebaut und wir konnten zum gemütlichen teil übergehen. Wir hatten einen entspannten und netten Abend.

Allerdings war die Nacht recht kalt, trotz dicker Decke, zusätzliche 1 Felldecke und einer Fleecedecke fror ich – also musste ich noch mal aus den Decken raus und warf mir ein Untergewand über und ein paar der gute Wollsocken musste auch aus der Gewandungskiste gekramt werden – kalte Füße sind einfach scheußlich! So konnte ich dann trotz kalter Nase endlich einschlafen – der Rest der Nacht war mollig warm.

 

Fortsetzung folgt ….

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Der Sturmmarkt oder Ars Westfalica Mittelaltermarkt Bönen

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Endlich war es soweit, der erste Ars Wesfalica Markt in Bönen. Was haben wir uns alle da rauf gefreut, vor allem da für die meisten von uns, das MPS in Dortmund schon ausfiel. So war das Motto für Bönen : „Keiner bleibt zurück, alle müssen mit!“

Tolles Motto, jedoch bei uns mal wieder nicht ein haltbar 😦 Unsere Freifrau mit Töchterchen und jüngstem Sproß blieben daheim, da eine Konkurrenz Veranstaltung im Kindergarten stattfand, bei der diese mit ihrem Prinzesschen nicht fernbleiben konnten.

Ebenso der beliebte Veranstalter, durch eine Krankheit ausgebremst konnte auch nicht da sein. Als ob es im Krankenhaus schöner war … An dieser Stelle noch mal alles gute Ralph und werde schnell wieder Gesund!

So fuhren wir also wieder in reduzierter Anzahl und in den üblichen Etappen. Morgens, unser Herzog mit Freiherr, der allerdings zwischen drin noch mal weg musste, Kinder abholen und anderen Kleinkram. So das der Herzog eine ganze Zeit mit dem Lageraufbau alleine war. Ich fand es prima, so war mein Zelt auch schon von innen fertig, als ich dann auch endlich ein traf.

Ich wurde Nachmittags von unserer allseits geliebten Kaffeemagd abgeholt, wir machten den Lagereinkauf ( ok, den machte sie mehr oder weniger alleine, da ich noch mal nach Hause musste, hatte was wichtiges vergessen – aber wie sagt man doch so schön? Was man nicht im Kopf hat muss man in den Beinen haben) danach ging es mit einem Umweg über Ahlen nach Bönen. Dort angekommen stand schon fast alles – so halfen wir nur noch bei der Küche dem Küchensegel sowie dem Kleinkram. Hänger entladen und alle einräumen halt. Dank den immer wieder kehrenden Böen dauerte das alles eine ganze weile. Der Page half fleißig mit seinem neuen Freund mit und holte Feuerholz, hielt die Zeltstangen/ Pfosten der SoSe und packte überall mit an, wo er helfen konnte. Natürlich hate er auch genug Freiraum um das zu tun, was kleine Jungs am liebsten machen … Faxen. (mal Lanis Hund aus dem Spiel lasse^^)

Da sich durch das Wetter und die Verzögerungen der ankommenden Lagerteilnehmer der Aufbau weiter hinzog, gab es erst spät essen. Dosenfutter für alle mit wie Paul sagte „Mamabrot“ – einfach lecker! Kurz danach ging es dann auch ins Zelt, erst ich dann Paul und dann Michi … was eine Reihenfolge *grins* Die Männer natürlich noch später.

Gegen Mittag war dann die Markeröffnung. Mit einem tollen Heerlagerumzug, der an der Bühne endete. Hier wurden Lager vorgestellt und dem Besucher erzählt und gezeigt was ihn erwartete. Es ist lange her, das mir solch ein Heerumzug so viel Spaß gemacht hat, wie dieser. So sollte es immer sein, wir haben gelacht und Spaß gehabt – die Lageristen ebenso wie die Besucher, unterstell ich jetzt einfach mal *grins*

Der Tag war entspannend, unser Page erfüllte seine kleinen Aufgaben und war sonst nicht viel zu sehen – er tobte über das Gelände mit seinem neuen Freund, ohne dass wir uns Sorgen machen mussten.

Die Besucher die trotz des wechselhaften Wetters kamen, waren alle freundlich und ausgesprochen interessiert. Ein markt wie man ihn sich nur wünschen kann!

Allerding wurde das ganze Überschattet, von einer Erkrankung des Veranstalters. Alle Teilnehmer waren immer wieder mit ihren Gedanken bei ihm – An dieser Stelle noch mal Gute Besserung Ralph Damke, dein Weibe hat das ganze super gemanagt, hast also alle Zeit der Welt, um wieder auf die Beine zu kommen

So und nun schnell zu den letzten Vorbereitungen für Warendorf 🙂