6. Mengeder Gaudium 2013 oder der Markt der tiefen Entspannung Teil 3

Markt der tiefen Entspannung Teil 3

Donnerstag, der erste Markttag.

Morgens gegen 8:00 Uhr durch eine volle Blase geweckt, ging es also wieder zügigen Schrittes an Michi vorbei zu den Stallungen. Man hatte sich ja bereits an die Umstände dort gewöhnt und als Heerlager darf man oft eh nicht so pingelig sein.
Erleichtert aber unfit ging es dann gemächlicher wieder zurück ins Lager, grummelnder weise, den der Himmel was bedeckt und frisch war es auch noch … Laune fast im Keller.
Aber ich hatte ja meine Kaffeemagd, die immer so wunderbar ist und mich schon mit Kaffee erwartete. Bei mehreren Tassen Kaffee und ein ständiges wiederholen der Wetterkontrolle (Smartphones sind was tolles, auch im Mittellalter :D) wurde meine Stimmung immer besser – als ob meine Stimmung mit der Sonne zusammen hing, aber desto besser meine Laune wurde, desto mehr Sonne kam raus.

Der Tag versprach langsam doch ein sehr guter zu werden!

Mit ganz viel Sonne wurde der Markt dann eröffnet. Wir sammelten uns direkt vor unserem Lager zum Heerumzug um den Markt offiziell zu Eröffnen,DSCI0232 ich liebe es wenn der Weg zum Sammelpunkt so schön kurz ist 😀 Da kann ich bis zur letzten Sekunde noch Kaffee trinken 😀 So stellten wir uns alle brav auf in eine laaaange Schlange, wenn es beim MPS auch so zuginge, bei der Heerlagerumschau, dann hätte Gisbert nix zu meckern, irgendwas macht er falsch *lach* hier machen alle freiwillig mit, ganz ohne Zwang.  Nach nicht einmal 5 Minuten ging es dann sogar los, hach ist das schön, wenn alles klappt *sfg*  Mit Musik und Gaukelei zog der Zug dann an neugierigen und begeisterten Besuchern vorbei,.Unter Applaus sammelten sich nach einem Rundgang über den ganzen Markt alle an der Bühne und wurden durch den Veranstalter aufgebaut, so das die Besucher auch einen gute Blick auf alles hatten und dann kam die Eröffnung. Der Marktvogt, der ehrenwerte Herzog von Baukau und Graf von Eikel verlass die Marktordnung und eröffnete das Markttreiben. Heerlager wurden mit Namen Vorgestellt, auch das Lager des Herzogs von Sollich und man stellte sich gebührend dem Publikum kurz vor. Es wurde die Geschichte des Lagers kurz angerissen, so das die Besucher auch wussten was diese komischen Gestalten da eigentlich so treiben und warum sie da waren.  Es wurden nach den Heerlagern auch die Musici und Händler vorgestellt,es war  eine gelungene Eröffnung, in meinen Augen.
Der Rest des Tages verlief, wie kann es anders sein, entspannt. Es gab viele Besucher denen wir gern unsere Ausrüstung, die Zeit die wir darstellten erklärten, mit denen wir lachten, fachsimpelten und einfach die wunderbare Stimmung genossen. Bis spät in der Nacht saßen wir alle zusammen, bis dem Weibervolk die Augen zu fielen.

Freitag, 2. Markttag

Der Himmel verhangen grau und düster – grummelnd kam ich aus dem Zelt. Alles wie immer Morgens, Laune im Keller, Michi die diese mit Kaffee aus den tiefen hervorlocken zu versucht und der Blick auf das Regenradar welcher die Stimmung nicht verbessern konnte. Aber nein wir machten das beste draus, Frühstücken und dann in aller Ruhe den Freiherren schocken. Eines meiner Lieblings Hobbys glaub ich 😀 Wie schockt man einen Freiherren? Gaaaanz einfach, man schnappt sich seine Frau und geht mit ihr als reine Mädelsgruppe (Michi war natürlich dabei, weltbeste Lagereinkäuferin überhaupt) Einkaufen und überlässt dem Freiherren die Kinderschar 😀 Sein Blick war königlich *lach*

Wir Mädels also los, wir nahmen das Michimobil, gefahren von Michi. Unter lachen ging es los. Michi fuhr an und ab ging es in den Wald. Immer weiter ging es in das grün, und zwar so lange, bis plötzlich drei Bäume im Weg standen. Selten hat unsere Fahrerin so sparsam geguckt. Es ging nicht mehr vorwärts, rückwärts hieß es  langsam eine halbe Kurve und einen Hügel hinab. Da auf schmalen Waldwegen das Wenden unmöglich ist, hieß es für die werte Freifrau und mich aussteigen (juhu ich trete natürlich gleich mal in die Brennnessel) und Michi einweisen.  DSC_0324Diese also rückwärts gerichtet langsam mit einer ausgelutschten Kupplung den weg zurück bis Doris eine Einbuchtung fand, in der man versuchen konnte zu wenden. Was Michi dann auch tat. Langsam, im Schritttempo ging es dann langsam weiter, Doris winkte links ich rechts irgendwie schafften wir es, das der Wagen gewendet wurde. Mit Bauchschmerzen vor lachen hieß dann wieder einsteigen, natürlich durfte ich wieder durch die Brennnessel steigen aber was solls, die Bauchweh vom lachen überdeckten alles .

Trotz  Lachkrämpfen schafften wir es aber noch für alles Einkaufen zu gehen.  Der Rest des Tages verlief dann wieder prima, Wetter war zwar nicht das beste, aber unsere Laune war super, alles was wir Mädels brauchten war nur eine Erinnerung an unsere Waldfahrt *lach*
Die Männer waren kreativ und verbesserten unsere Tisch-Sose-Konstruktion so das auch Windböen diesem nichts anhaben konnten.

Alles in allem ein super Tag !

6. Mengeder Gaudium 2013 oder der Markt der tiefen Entspannung Teil 2

Markt der tiefen Entspannung Teil 2
Der Mittwoch begann wie eine Katastrophe, flüssig Sonne – wie ich das hasse. Da wird man im Zelt wach und hörte das prasseln des Regens. Dabei drückt die Blase und man hat keine Wahl, man muss raus – und dann auch noch durch dieses kühle nass. Meine Laune war fast am Tiefpunkt.

Zum Glück war Michi unsere liebste Lieblings-Kaffemagd schon auf und hatte bereits Kaffee gekocht. Was meine Laune zumindest um ein paar Millimeter nach oben brachte.

Also kämpfte ich mich durch die zum glück nur leichten Tropfen zu den Katastrophen Toiletten.

Zur Toilettensituation:
Im Volksgarten Mengede gibt es feste Toiletten, allerdings waren diese dieses Jahr in einem katastrophalen Zustand. Die Veranstalter des Gaudiums können hier nichts für. Sie haben kur vor Veranstaltungsbeginn extra noch diese auf Vordermann bringen lassen, allerdings schienen die Helfer sich selbst überschätzt zu haben. Den die Ausführung war alles andere als Vorbildlich.
Die Türen ließen sich auf einer Damentoilette nicht absperren (ein Dank hier an das freundliche und gute Personal das sich um alles super gekümmert hat) – hier wurde mit Zetteln kreativ improvisiert. Es gab Leitungen die leckten – Toiletten die ständig unter Wasser standen, was für viele mitelalterlich gewandete ein echtes Problem darstellte, man denke nur an die ganzen adligen Damen mit bodenlangen Gewändern und wendegenähten Schuhen, es gab immer wieder Verstopfungen die beseitigt werden mussten und dann das Problem, das es für die Menge an weiblichen Besuchern und Teilnehmern einfach zu wenige Toiletten gab, 2x 2 Toiletten reichen da nicht . Am ende der Veranstaltung wurde sogar Gesammelt, so das wir alle hoffen nächstes Jahr bessere und ordentlichere Toiletten zu haben, bei denen das Personal, das für die Sauberkeit zuständig ist, auch mal ein paar Minuten Pause machen kann und nicht immer von Besuchern angekackt wird, warum das so aussieht.
Die haben schon einen Job der schwer genug ist, wenn die Toiletten baulich in Ordnung sind!

Zurück zum Tag.

Immer mehr Lager und Stände bauten auf, meine Laune wurde besser, trotz flüssig Sonne Sequenzen. Wir bauten die noch fehlenden Bestandteile unseres Lagers auf und Magd sowie Herzogin verschwanden zum Einkaufen.
Einkaufszentrum direkt um die Ecke – Alles was man brauchte war da. Also auf, erst zu Aldi danach Reste bei Rewe … aufwärmen, einkaufen und sich wundern wie wenig wir ausgaben! Trotz stark gefülltem Einkaufswagen behielt unsere Lagerkasse einen Großteil des Inhalts bei. Voller stolz fuhren wir zurück zu den anderen, und welch Wunder,unsere über alles verehrte Michi schaffte es sich NICHT zu verfahren! Dortmund Mengede der einzige Ort, in dem sie sich nicht verfährt und auf an hieb den richtigen Weg findet!  Solange kein Wald im weg! (Hier zu später mehr^^)

Der Rest des Tages verlief dann ganz normal und ereignislos.  Es  Regnete so das die Lampe die wir am Sonnensegel befestigten weinte, zumindest die Aufhängung (siehe Bild), wir bauten und bastelte weiter wie es das Wetter zu lies. Am Ende stand das Lager und wir konnten den anderen Lagern um uns rum beim Aufbau zusehen wie sie sich im Regen abmühten. Das wir alle heilfroh und glücklich waren bereits einen Tag früher aufgebaut zu haben., muss man hier glaube ich nicht extra betonen 😀
Wir alle schauten immer wieder auf unsere neumodischen Alleskönner (Smartphones) um den Wetter bericht zu verfolgen, welcher aber mit jeder Stunde die verging besser wurde, auch wenn wir das bei dem Regen nicht wirklich glauben konnten. Der Abend verging wie der erste, mit Lachen und einer Menge Vorfreude. Unter leichtem Nieselregen schlief ich schließlich eingekuschelt in meine 5 Decken ein.

6. Mengeder Gaudium 2013 oder der Markt der tiefen Entspannung Teil 1

Vor 2 Wochen war es ungefähr so weit, wir waren wieder beim Mengeder Gaudium. Einem kleinen aber wunder schönen Mittelaltermarkt in Dortmund.

Montags ging es los mit Hänger packen, das habe ich mal gespart da ich meinen kleinen Felltyrannen einfach nicht alleine lassen wollte, außerdem musste ich noch alles mit dem Ersatzkatzensitter abklären, was ein netter Nachmittag wurde, auf jeden fall netter als Zelte, Stangen und Kisten schleppen 🙂
Abends gab es dann was von der Frittenschmiede und allen waren „end-fertig“ vom schleppen und Lager vorbereiten, aber auch voller Vorfreude auf den Bevorstehenden Markt.

Dienstag Nachmittag war es dann soweit. Pünktlich zur besten Kaffeezeit lief der erste unserer Truppe bei mir auf, den Herzog, der schon länger vor einem Kaffee bei mir hinvegetierte erwähnen wir mal nicht, der lebte ja noch nicht wirklich, daher zählt so was auch nicht. Nun musste nur noch der Wagen kommen, der uns abholen sollte. Was natürlich länger dauerte als gedacht, jedoch, die Sonne schien, das Wetter war super und wir wollten auf den Markt – nichts konnte unsere gute Laune beeinträchtigen. Taschen waren alle gepackt, Kater war verwirrt und schlecht gelaunt, da Frauchen ja weg wollte. Die Zeit verstrich und der Fahrer war noch immer nicht da. Außenstelle Ahlen rief bereits an und fragte leicht angesäuert, ob wir sie vergessen hätten … wollten ja anrufen, wenn wir losfahren nur dafür hätten wir ja erstmal los gemusst ^^ Nach kurzem erklären waren die Wogen dort auch geglättet und kurz danach kam auch der ersehnte Fahrer.

Um es kurz zu machen, die Fahrt verlief super, das Anhängen des Hängers ebenfalls und sicher zufrieden und voller Vorfreude kamen wir auf dem Gelände an. Endlich wieder ein Haufen „normaler Leute“ um uns rum – das strahlen bekam keiner von uns mehr aus dem Gesicht 🙂

Der Aufbau verlief bei Wunderbarem Sonnenschein prima, gegen 17 Uhr angefangen und gegen 21 Uhr bis auf das Küchenzelt und das Sonnensegel der Küche stand alles 😀  Man waren wir fix und das obwohl es der erste Markt der Saison für uns war 😀
Und dann welch Überraschung, Das Fundstück mit Mann kam um die Ecke 🙂 Das war ein riesen „Hallo“ Nicht nur das wir die beiden lange nicht sahen sie hatten auch den neuen Docht für den herzöglichen Zeltofen dabei, das bedeutet das die empfindlich Herzogin, die Halbschwester des Herzogs  Eduard von Sollich nicht frieren brauchte. Das war sicherlich der erste Markt, an dem eine Herzogin einem Wikinger sagte : „Man so gern hatte ich doch noch nie, man könnte fast sagen ich liebe dich!“
Was zu einem schallenden Gelächter des Original Fundstücks führte.
So verging der erste Abend unter Gelächter guter Laune und voller Vorfreude auf den nächsten Tag.

Ui ich schreibe einen Blog @.@

Wie fängt man an?

Da habe ich mich also entschlossen mal was in die weite Welt des Webs zu tippseln.

Als ob es irgend wen interessieren könnte, was ich für einen Unfug schreibe. Egal, es werden sich schon einige irre finden die auf genauso einen Unfug stehen, wie ich ihn gerne verzapfe.  Und wenn nicht, hey das schreibseln macht auch Spaß ^^

Nun den, womit fange ich an?  Am besten damit wie ich dazu komme mich nun auch so wichtig zu nehmen das ich meinen Blödsinn veröffentlichen muss. Das ist ganz einfach – mir ist gerade langweilig und da mein Gehirn leider nie stillstehen kann, muss das was es so macht auch mal raus, ergo dachte ich, versuche ich mit einem kleinen Blog zwei Fliegen mit einer Klatsche zu erwischen.  Mal sehen ob es funktioniert.  Kaffeetasse griffbereit, und zwar die gute, mit eingebautem Kaffeedrachenwächter. Kanne ist auch noch fast voll, Kater schläft, es dürfte mich also nichts stören.

Dann mal ein herzliches Willkommen an alle die meinen Unfug lesen 🙂
Mal sehen mit womit ich gleich mal anfange!